Michelin Wild Grip´R 29 x 2,25

Getestet wurde in Gerardmer in den Vogesen. Terrain: sehr steinig, sehr wurzelig, absolut grob!! Wetterverhältnisse: mir sind Schwimmhäute gewachsen 😉

Am ersten Tag fuhren wir zuerst ca. 50 km auf Asphalt, ich hatte den Wild Grip´R in der Performance Version montiert. Aber selbst in der preiswertesten Gummimischung rollte dieser auffällig leicht über den Asphalt. Bis auf, je nach Asphaltstruktur, auftretende Vibrationen, war ich bis dahin sehr zufrieden. Dann ging es im Gelände hoch Richtung Col de la Schlucht mit einem Abstecher über die Route des Cretes. Wer die Route des Cretes nicht kennt, sollte sie mal zu Fuß erkunden (festes Schuhwerk wird empfohlen). Ich hatte den Wild Grip´R auf dem Genius 910 montiert und zwar tubeless (wie alle meine Reifen ;-)), vorne 1,4 und hinten 1,6 bar. Das war für die Route des Cretes (vergleichbar mit einem trockenen Flussbett) wohl das perfekte Setup. Da war kein Rutschen über die Seitenstollen (die ja extrem seitlich abgestützt und eingefräst sind) spürbar und wenn ich nur ans Verzögern dachte, bremste er, egal ob auf feuchtem Stein oder im tiefen Matsch.

Noch eine kurze Anmerkung am Rande, es gibt keine besseren Reifen für tubeless wie Michelin.

Am ersten Tag war uns der Wettergott noch wohlgesonnen was sich in den kommenden Tagen stark änderte – aber wir sind ja nicht aus Zucker!

Da wir dann noch zwei Tage lang Schnee hatten (Ende Mai) konnte ich die Reifen auch noch im Schnee testen – was soll ich sagen, wie bei den Autoreifen – bester im Test!!

Das Fazit: Ein Reifen, der sowohl in einem Rennen (2,0er) als auch beim Freeride-Light gefahren werden kann. Er hat einen top Seitenhalt, eine sehr gute Traktion und läuft trotzdem extrem leicht!

29er

Tester: Marco Weiler

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